Überblick: Herbstsaison 2022
Trainingsbeteiligung
In der Herbstsaison haben wir insgesamt 25 Trainings absolviert, jeweils Dienstag und Donnerstag, 18-19.30 Uhr, auf dem Platz in der Richterstraße. Und wir haben einen Spieler, der bei allen 25 Trainings nicht nur anwesend war, sondern bei jedem Training, bei jeder Übung auch aktiv mitgemacht hat: Herzliche Gratulation, Omid, zu 100 % Trainingsbeteiligung.Wir haben aber auch noch drei weitere Spieler, die über die 20er-Grenze bei der Trainingsbeteiligung gekommen sind: Haydar ist also Zweiter mit 23 Beteiligungen – nur zwei Trainings weniger als Omid. Den dritten Platz teilen sich JeanMi und Tugs mit 20 Trainingsteilnahmen.
Auf den Plätzen folgen dann Georg mit 19 sowie Maxi mit 17 Trainingsteilnahmen.
Meisterschaft
In unserer U14-Meisterschaft mussten wir in einer wahren »Todesgruppe« antreten. Unsere Gegner waren so starke Teams wie Blauweiß Linz, LASK U16 Damen, Fußballschule Linz, Oedt, St. Magdalena, Garsten/St.Ulrich, u.v.m.Gegen wen sollten wir denn da nur Punkte machen, fragten wir uns vor Beginn der Meisterschaft. Das soll nicht heißen, dass wir als Trainer kein Vertrauen in euch gesetzt hätten, aber die anderen Teams sind seit Langem bekannt für ihre exzellente Ausbildungsarbeit und wahnsinnig schwer zu bespielen. Und ASKÖ Leonding ist zwar ein Verein, der traditionell auch viel für den Nachwuchs in der Region tut, aber gerade eben erst in die 1. Klasse aufgestiegen ist. Bei den Gegnern tummeln sich jedoch Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga, Landesliga u.v.m. Also, eine schwere Aufgabe für uns im Herbst.
Vor Saisonbeginn hatten wir einige Abgänge zu verzeichnen: Julius und Elias G. gingen zur Admira, Peter freiwillig wieder zur U13. Leider fiel auch Adin fast den ganzen Herbst aus, weil er sich im Sommer beim Holz hacken am Zeh verletzte.
Dafür konnten wir auch einige Neuzugänge verzeichnen: Leon, Malick, Georg, Tugs, Luca, Marvin, Siam, Beis sowie Omid. Dazu kam Aaron, der altersmäßig in dieser Saison wieder Meisterschaft spielen durfte.
Dazu konnten wir bei Bedarf auch auf den Kader der U13 zurückgreifen. Herzlichen Dank besonders an Clemens, Raoul und Kian, die uns nie im Stich gelassen haben, wenn wir angefragt haben. Danke auch an Michl aus der U15, der uns zu Beginn manchmal unterstützt hat.
Spiel gegen die Fußballschule
Das erste Spiel hatten wir auswärts gegen die Fußballschule am Zöhrdorfer Feld. Die Fußballschule ist ein Verein, der sich aus ehemaligen LASK- und Blauweiß-Nachwuchsspielern zusammensetzt. Hochbegabte Kicker, die gerade nicht ins Konzept der Bundesligaklubs passen. Dementsprechend mussten wir Federn lassen: 11:0 für die Zöhrdorfer stand schlussendlich am Scoreboard. Eine Niederlage, die nicht nur vom Ergebnis her enttäuschend war, sondern auch von unserer Spielweise. Viel zu viele Eigenfehler luden die Gegner geradezu zum Tore schießen ein.Spiel gegen Oedt
Am Mittwoch darauf das nächste schwere Auswärtsspiel gegen Oedt. Da hatten wir in der Vergangenheit auch nie wirklich anschreiben können. Bei diesem Spiel habt ihr euch aber vor allem in der ersten Halbzeit besser präsentiert. Viel griffiger agiert, konzentrierter bei Passspiel und Torabschluss und giftiger in der Verteidigung. Leider konnte das nicht in die 2. Halbzeit mitgenommen werden und wir verloren dann doch klar mit 2:6, aber die Ansätze waren schon vielversprechend.Spiel gegen Dionysen
Das nächste Spiel war ein Heimspiel am eigenen Platz gegen Dionysen. Es zeigte sich, dass der Gegner eine gute Mannschaft hatte, mit einem Ausnahmekönner: Sampson S. Er machte uns wie erwartet von Beginn an Schwierigkeiten. Wir ließen es aber auch zu, weil wir anfangs zu ängstlich agierten. Erst im Laufe der Zeit besannen wir uns darauf, dass wir ja eigentlich auch zum Fußball spielen her gekommen waren. Und nachdem der eine oder andere seine irrationale Angst vor größeren Spielern überwunden hatte, kamen wir super ins Spiel und gewannen verdient 4:2 vor eigenem Publikum.Spiel gegen LASK
Das nächste Spiel war sicher das interessanteste und spannendste für uns: Auswärts gegen die LASK U16 Damen. Da hatten wir ein ähnliches Problem, wie gegen Dionysen: Einige unserer Spieler ließen sich von der Körpergröße der Gegnerinnen einschüchtern und kamen nur zögerlich ins Spiel. Erst mit Fortdauer des Matches fanden wir aber dann doch als Team statt. Mit Hilfe von Leon, der einige wichtige Paraden zeigte und einem staubtrocken versenkten Elfer von Beis konnten wir dann gegen die starken Mädels einen 0:1-Auswärtserfolg verbuchen.Spiel gegen die Blaue Elf
Da unser nächster Gegner Blaue Elf hieß und am Sonntag gegen Dionysen spielte, entschlossen wir uns als Trainerteam den Gegner bei deren Heimspiel gegen Dionysen zu beobachten. Unser Fazit: Ein Allerweltsteam, das sicher schlagbar ist, wenn wir unsere Leistung wie bei den letzten beiden Spielen auf den Platz bringen.Aber genau das war das Problem: Vielleicht hat der eine oder andere vor dem Match auf die Tabelle geschielt und entdeckt, dass die Blaue Elf damals hinter uns platziert war? Was auch immer es war: Wir fanden beim Heimspiel gegen die Linzer Truppe nie ins Spiel und gingen sang- und klanglos 1:6 unter. Sicher das enttäuschendste Spiel der Saison, da wäre wesentlich mehr drin gewesen.
Spiel gegen Blauweiß
In der nächsten Woche wartete dann der Tabellenführer Blauweiß Linz 14B, die eigentlich eine reine U13 ist. Wiewohl ausschließlich mit Ausnahmekickern gespickt. Akademie halt.In diesem Spiel waren wir (fast) die ganze Spielzeit sehr konzentriert. Der Gegner hatte es schwer, sich durch unsere dicht gestaffelten Reihen durchzukombinieren. Einer lief für den anderen, so war das eine Augenweide. Erst durch zwei Flüchtigkeitsfehler von uns in der 2. Hälfte, die der Tabellenführer eiskalt ausnutzte, konnte er mit 2:0 gewinnen. Dennoch: Eine gute Partie von uns. Im Anschluss beglückwünschte uns noch deren Trainerteam zu unserer guten Mannschaft. Sie hätten erst vor Kurzem gegen den Nachwuchs von Austria Wien gespielt, die haben nicht so gut dagegen gehalten wie wir. Und aus dem Austria Nachwuchs kamen in der Vergangenheit immerhin Spieler wie David Alaba, Aleks Dragovic, Rubin Okotie u.v.m.
Spiele gegen St. Ulrich und St. Magdalena
Aber wie es leider oft so ist: Auf ein gutes Spiel folgen wieder zwei schlechte. Und das noch dazu auf eigener Anlage. Dass wir gegen St. Ulrich fast schon traditionell schlecht spielen, war keine große Überraschung, das 1:6 lag aber nicht an der Überlegenheit der Gegner, manche Tore haben wir uns leider fast selbst geschossen.Auch über das Spiel gegen St. Magdalena sollten wir lieber den Mantel des Schweigens breiten. Viel zu zögerlich unser Auftritt.
Wie es wohl gewesen wäre, wenn wir so engagiert, motiviert und konzentriert, wie gegen zB Blauweiß oder den LASK hier aufgetreten wären? Wenn wir immer an uns glauben, der eine für den anderen läuft, uns nicht gegenseitig beschimpfen, dann können wir gegen jeden Gegner bestehen.
Spiel gegen Admira
Das hat auch das letzte Spiel gegen Admira gezeigt, das für uns von besonderer Brisanz war. Immerhin sind ja nun Julius und Elias Grasser neuer Teil dieses Teams. Beim Match stand nur Elias am Feld, war aber bei den Admiranern einer der besseren. Doch alleine konnte auch er nichts gegen unseren Torhunger ausrichten. Wir beschlossen die Herbstmeisterschaft mit einem satten 0:10-Auswärtserfolg gegen die Admira, die in der Regel auch eine exzellente Nachwuchsabteilung hat. In diesem Jahrgang aber offenbar den eigenen Ansprüchen noch etwas hinterherhinkt.Fazit der Herbstmeisterschaft:
Wie oben erwähnt: Wenn wir immer an uns glauben, der eine für den anderen läuft, uns nicht gegenseitig beschimpfen, dann können wir gegen jeden Gegner bestehen.Trotz der extrem starken Gruppe konnten wir als Sechster von insgesamt 11 Teams im Mittelfeld landen. Das ist eine bessere Platzierung, als wir im Vorfeld gedacht haben. Gratulation dazu. Dennoch ist noch einiges an Luft nach oben vorhanden. Manch einer sollte die Angst vor großen Spielern überwinden: Große Spieler haben nur einen Vorteil bei Sportarten wie Basketball, Volleyball u.ä. Im Fußball sind in der Regel die kleineren Spieler wendiger und trickreicher (siehe Messi, Griezmann uvm) als die Großen, die meist eher behäbiger agieren.
Ausblick
Abschließend noch ein Wort zu der Duschverpflichtung, die wir heuer nach (fast) allen Spielen eingeführt haben. Diese wird natürlich auch in der nächsten Saison weitergeführt – und ab dem Zeitpunkt, wo die Temperaturen es zulassen, auch auf die Trainingstage ausgeweitet.Das heißt, im Frühjahr, ab März/April werden wir nach dem Training gemeinsam zu den Garderoben unten gehen und unten duschen. Ausnahmslos. Genauso wie es alle älteren Teams machen, von der U15 bis zu KM und Reserve.
Im neuen Jahr geht es voraussichtlich am Dienstag, 10. Jänner 2023, mit dem Aufbautraining los.
Im neuen Jahr geht es voraussichtlich am Dienstag, 10. Jänner 2023, mit dem Aufbautraining los.


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